Über GEFA

 

 

 

 

 

"Es ist ein Brauch von Alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör."

 

 

 

Vielleicht hatten Richard und Johanna Blokesch genau dieses Zitat von Wilhelm Busch vor Augen, als sie im Jahre 1946 im völlig zerstörten Nürnberg ankamen. Vor dem Krieg in Breslau und in Forst/Lausitz ansässig, mussten sie ihr florierendes Familienunternehmen mit einer über 400 Jahre währenden Brau- und Destilliertradition verlassen, um sich in Westdeutschland eine neue Existenz aufzubauen. Schließlich wurde 1948 die GEFA (zusammengesetzt aus den Worten GEtränke-FAbrik) in Nürnberg gegründet.

 

GEFA-Lieferwagen 1952

 

GEFA-Lieferwagen 1952

 

   

 

Richard und Dieter Blokesch 1980

 

Seit dieser Zeit entwickelte sich GEFA zu einem der führenden fränkischen Spirituosenhersteller. Als Ende der 50er Jahre der Glühwein immer mehr in Mode kam, war auch GEFA nicht untätig: Der Nürnberger "Rauschgoldengel-Glühwein" stellt bis heute eines der führenden Produkte im GEFA-Sortiment dar. 1976 wurden die vereinigten Weinkellereien der Probst & Schäfer-Gruppe samt ihrer Produktlinie ins Familienunternehmen integriert, und die Unternehmensgruppe setzte ihren Weg unbeirrt fort.

 

 

 

Nach dem Ableben von Richard Blokesch führte sein Sohn Dieter 1982 zusammen mit seiner Frau Christel die Geschäfte mit Umsicht fort. 1999 übernahm GEFA verschiedene Produkte der inzwischen aufgelösten Traditionshäuser Thienelt und Kirchniawy und stellt deren schlesische Spirituosenspezialitäten anhand der Originalrezepte bis heute her. Dass diese altüberlieferten Rezepte beste Qualität bedeuten, zahlt sich noch heute aus: Der "Thienelt Schüttboden Kümmel-Likör" konnte im Jahre 2006 den DLG-Preis in Bronze gewinnen.

      

GEFA-Labor

 

   

 

GEFA-Tanklager

 

Die Firma GEFA wird inzwischen in der 3. Generation in Nürnberg geleitet.

Neben Dieter und Christel Blokesch sind die Töchter Claudia Blokesch, Brigitte Schillinger (Destillateurmeisterin) und Schwiegersohn Andreas Schillinger in die Glühwein- und Spirituosen-Kunst eingestiegen. Sie führen das Unternehmen ins 21. Jahrhundert und wissen die Familientradition mit den Anforderungen der Moderne bestens zu verknüpfen.

 

 

 

Tradition mit den Anforderungen der Moderne bestens zu verknüpfen